Warum PD?

Die Peritonealdialysetherapie (PD) in Ihr Angebot aufzunehmen, ist eine Entscheidung für mehr Selbstständigkeit Ihrer Patientinnen und Patienten.

Darüber hinaus bietet sie Zukunftssicherheit, denn Sie können Ihr Fachpersonal gegenüber der Hämodialysetherapie (HD) entlasten, laufende Kosten senken und auf den demographischen Wandel reagieren.

Version: 1.3.0

Testen Sie die Wirtschaftlichkeit der Peritonealdialyse – individuell für Ihr Szenario

HD‑Patienten

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PD‑Patienten

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Ersparnis / Jahr

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Vergleich der Wirtschaftlichkeit zwischen 0% PD-Anteil (= 100% HD-Anteil) und
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% PD-Anteil. Säulen besonders kleiner Werte verlieren im Sinne der Lesbarkeit ihre Größenrelation. Für weitere Infos die Graphen anklicken.

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Vergütung

Materialkosten

Personalentlastung (vergütete Arbeitszeit)

Legende: = Peritonealdialyse-Effekt, = Kostenpunkte bei einem reinen Hämodialyse-Therapieangebot, Δ = Differenz durch Peritonealdialysetherapie

PD HD

Testen Sie die Wirtschaftlichkeit der Peritonealdialyse – individuell für Ihr Szenario

HD‑Patienten

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PD‑Patienten

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Ersparnis / Jahr

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Erläuterung und Kontext


Die höheren Materialkosten der Peritonealdialyse sorgen oft für Bedenken hinsichtlich der Gesamtkosten. Unser Kostenrechner bietet Ihnen eine transparente Übersicht über Kosten und Einsparungspotenziale eines PD-Programms. Die Berechnungen basieren auf publizierten Daten und durchschnittlichen Kostenwerten. Für eine individuelle Kalkulation mit Ihren spezifischen Zahlen können Sie sich direkt an Fresenius Medical Care wenden.
Compass Icon Was sind die nächsten Schritte?

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Bald verfügbar

Dank geringer Investitionskosten ist der Start schnell refinanziert.

Ersparnis / Jahr

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Investitionskosten

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Refinanziert nach

1

Monat

Schätzung der benötigten Investitionskosten bei einem Peritonealdialyse-Therapieangebot für
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(neue) Patienten. Säulen besonders kleiner Werte verlieren im Sinne der Lesbarkeit ihre Größenrelation. Für weitere Infos die Graphen anklicken.

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Personalausfall (in Folge der Fortbildung)

Fortbildung (im ersten Jahr)

Setup (Umbaumaßnahmen, IT, etc.)

Legende: = geschätzte Investitionskosten für ein PD-Therapieangebot,
= Kostenvorteil durch SKIP-SH angewandt (bitte klicken, falls ihre Praxis außerhalb von Schleswig-Holstein liegt.)

PD HD

Dank geringer Investitionskosten ist der Start schnell refinanziert.

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Erläuterung und Kontext


Der Aufbau eines erfolgreichen PD-Programms erfordert initiale Investitionen. Mit unserem Investitionsrechner können Sie die notwendigen Aufwendungen für Ihr Zentrum ermitteln. Als SKIP-SH Team unterstützen wir Sie beim Aufbau eines patientenorientierten PD-Programms in Schleswig-Holstein. Detaillierte Erläuterungen zu allen Berechnungsgrundlagen finden Sie im nächsten Abschnitt.

Die nächsten Schritte

  1. Kontaktieren Sie Fresenius Medical Care, um offene Fragen zu klären und benötigte Materialien zu erhalten.
  2. Fördern Sie die Expertise Ihres Teams durch Schulungen und Hospitationen der SKIP-SH, um Sicherheit und Kompetenz in der Peritonealdialyse aufzubauen.
  3. Etablieren Sie Standards und Abläufe für die Therapie Ihrer Patienten (Rufdienste, Urlaubsbetreuung, Notfallabläufe), z.B. nach ISPD Richtlinien.
  4. Erweitern Sie vorhanden Untersuchungsräume oder Dialyseplätze, um die verschiedenen Formen der Peritonealdialyse patientenorientiert anzubieten.
  5. Nutzen Sie das Infoportal von SKIP-SH, um Patienten und Angehörigen die Möglichkeiten der Peritonealdialyse verständlich und vertrauensbildend zu vermitteln.
  6. Ergänzen Sie ggf. Ihre digitale Verwaltung, zum Beispiel durch PatientOnLine, um den Therapieverlauf Ihrer Patienten im Blick zu behalten.
  7. Machen Sie vom umfassenden Serviceangebot der SKIP-SH im Alltag der Peritonealdialyse in Ihre Praxis gebrauch, zum Beispiel für einen schnellen Termin zum Katheter legen.
  8. Nehmen Sie unser Berechnungstool und das Informationsangebot von SKIP-SH , in Gespräche mit Fachkollegen, um auf medizinische wie wirtschaftliche Vorteile von Peritonealdialyse hinzuweisen.
    Übrigens: Wenn Sie
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    Patienten eine PD-Therapie ermöglichen, werden etwa 78014€/Jahr Transportkosten eingespart.

Handlungsempfehlungen

Wie der Start gelingt

Wenn auch Sie daran interessiert sind, Peritonealdialyse in Ihrer Praxis oder Ihrem Zentrum anzubieten, finden Sie hier die typischen nächsten Schritte für einen gelungenen Start. Als erstes sollten Sie sich mit offenen Fragen an Ihren Ansprechpartner bei Fresenius Medical Care, oder an das Team von SKIP-SH wenden. Beide konnten bereits vielen Praxis-Teams bei der Einführung helfen und kennen die typischen Herausforderungen.


Haben Sie bereits eine Patientin oder einen Patienten im Sinn, für den die Peritonealdialyse (PD) mehr Freiheit und eine Steigerung der Lebensqualität versprechen würde? Für Deutschland wird der Anteil geeigneter Dialysepatienten für ein Heimdialyseverfahren auf ⅓ geschätzt, wovon sich etwa ¼ nach einer ausreichenden Aufklärung dafür entscheiden würden (Quelle 1, Quelle 2). Um diese Patienten zu identifizieren, ist ein gründliches Screening erforderlich. Dabei sollte ein besonderes Augenmerk auf den kognitiven Status, die Motorik, das soziale Umfeld sowie den zu erwartenden Krankheitsverlauf gelegt werden. Sollten sich dabeizeigen, können diese frühzeitig adressiert und entsprechende Unterstützung geplant werden. Ideal für die Therapie sind meist junge Patientinnen und Patienten mit wenigen Komorbiditäten, doch kann auch älteren Patientinnen und Patienten mit etwas Unterstützung oft eine Peritonealdialyse zu Hause ermöglicht werden.
Um in einem Aufklärungsgespräch die gemeinsame Entscheidungsfindung zu erleichtern, sollten folgende Aspekte der PD-Therapie besprochen werden:


  • Der Wunsch der Patientin oder des Patienten nach zeitlicher Therapiefreiheit
  • Der Wunsch und das Empowerment zur eigenständigen Mitarbeit an der Therapie
  • Die Vor- und Nachteile der verschiedenen Dialysemodalitäten: kontinuierliche ambulante PD (CAPD), automatisierte PD (APD bzw. CCPD), intermittierende PD (IPD)
  • Die Notwendige Unterstützung für die Durchführung der Therapie

Welche Ressourcen werden auf Seiten der Praxis benötigt?
Für eine angemessene Betreuung der Peritonealdialyse-Patienten, sollte ein Kernteam aus zumindest zwei Fachkräften (fort-)gebildet werden. Verbinden Sie diese neue Rolle mit Vorteilen für Ihr viel beschäftigtes Personal. Nutzen Sie die Gelegenheit zur Anerkennung besonderer Leistung und bieten Sie die Fortbildung als bezahlte Weiterqualifikation in der persönlichen Laufbahn, auch mit Ausblick auf eine Gehaltserhöhung an. Letztlich soll die Einführung der PD-Therapie nicht nur Ihren Patienten, sondern auch Ihrem Personal mehr Freiheit geben. Zwar ist die Aufbauphase mit einem Mehraufwand verbunden, langfristig wird er sich jedoch für alle Beteiligten positiv auswirken. Und der Schlüssel für diese Anfangsphase wird Ihr motiviertes Team sein.


Im nächsten Schritt sollten Sie auch Ihr restliches Praxisteam an Bord holen und durch Ihr Kernteam zumindest in den Grundlagen schulen lassen. Dies entlastet Ihr Kernteam und fördert ein breites Verständnis für die Therapie in der gesamten Praxis. Ein Basisverständnis kann meist in kurzer Zeit durch praktische Schulungen oder VR-basierte Trainings erworben werden. Nach einem Training von zwei bis drei Stunden sind Ihre Pflegekräfte in der Lage, die Therapie eigenständig durchzuführen. Für Ihr Kernteam sind meist weitere Fortbildungen und eine Hospitation in einem etablierten PD-Zentrum sinnvoll, um Sicherheit im Umgang mit Therapiekomplikationen zu erlangen und die Details des Managements von PD-Patienten kennenzulernen. Zudem empfehlen wir, eine feste PD-Sprechstunde zu etablieren und schnell mit wenigstens drei bis fünf Patienten zu beginnen, um Routine zu etablieren und durch weiteres Wachstum die Positiveffekte des Therapieangebotes (v.a. langfristige Entlastung Ihres Personals) voll auszuschöpfen. Benötigen Ihre Patienten ambulante Unterstützung zur Anwendung der PD-Therapie, kann das Netzwerk für Assistierte Dialyse passende Dienste vermitteln.


Parallel zur Fortbildung Ihres Teams sollten Sie Behandlungsstandards und Prozessabläufe auf Ihren Betrieb anpassen. Denken Sie dabei an Heimpatientinnen und -patienten in Problemfällen Ansprechpartner zur Verfügung zu stellen. Vor allem für Patientinnen und Patienten, die die Therapie nachts als automatisierte Peritonealdialyse (APD) durchführen, ist eine Rufbereitschaft der Pflegekräfte wichtig, um kleinere Probleme schnell zu klären. Bereits vorhandene Rufdienststrukturen können hierfür genutzt, oder neue Strukturen aufgebaut werden. Um eine hohe Behandlungsqualität sicherzustellen, sollten systematisch Möglichkeiten geschaffen werden, relevante Komplikationen, wie Tunnelinfektionen oder Peritonitiden, zu dokumentieren. Für die Routineüberwachung der Therapie kann wahlweise eine klassische Dokumentation in Papierform, oder digitale Hilfsmittel, wie das kostenlose Tool für PD-Material-Bestellungen (mit eigener App für Ihre Patienten) sowie das Therapie-Management-Tool PatientOnLine genutzt werden. Diese machen es möglich, Materialbedarfe einfach zu verwalten, die Therapie der Patienten sicher im Blick zu behalten und bei Problemen frühzeitig einzugreifen.


Für den Betrieb Ihrer PD-Sprechstunde sind im Übrigen meist keine umfangreichen räumlichen Veränderungen notwendig. Ein separater Untersuchungsraum, in dem PET-Tests durchgeführt oder Dialysatproben entnommen werden können, reicht in der Regel aus. Für die Aufnahme eines Sprechstundenbetriebs sind neben einer Wärmeplatte, einem Infusionsständer und einer Waage oft keine größeren Investitionen erforderlich. Wenn Interesse daran besteht, auch die intermittierende Peritonealdialyse (IPD) im Zentrum anzubieten, werden hierfür entweder separate Räumlichkeiten, oder bereits genutzte Hämodialyseplätze benötigt. Augenmerk sollte darauf liegen, dass der Raum leicht zu reinigen ist und Luftbewegung im Sinne eines hygienischen Arbeitsumfeldes verhindert werden kann. Außerdem wird für die Behandlung ein Peritonealdialyse-Cycler benötigt. Bei Fragen zur benötigten Ausstattung empfiehlt sich die Kontaktaufnahme mit Ihrem regionalen Ansprechpartner von Fresenius Medical Care.

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Energiekosten

Strompreis

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37.37

ct/kWh

Erstattungspauschalen

Erstattungspauschale APD

Category Icon

22

Euro/Monat

Reference Icon

Erläuterung: Erstattungspauschaulen

Kommentar-Icon Kommentar

Erstattungspauschaulen

Erstattungspauschalen

Erstattungspauschale CAPD

Category Icon

23

Euro/Monat

Reference Icon

Erläuterung: Erstattungspauschaulen

Kommentar-Icon Kommentar

Erstattungspauschaulen

Fixkosten

Abschreibungen

Category Icon

84897

Euro/Jahr

Reference Icon

Erläuterung: DN-Jahresbericht 2019, Tabelle 1; Patientenzahl/Arzt unbekannt, basierend auf Prognosen des Autors schätzen wir 40.

Erklärungs-Icon Erläuterung

DN-Jahresbericht 2019, Tabelle 1; Patientenzahl/Arzt unbekannt, basierend auf Prognosen des Autors schätzen wir 40.

Fixkosten

Fortbildungskosten

Category Icon

2894

Euro/Jahr

Reference Icon

Erläuterung: DN-Jahresbericht 2019, Tabelle 1; Patientenzahl/Arzt unbekannt, basierend auf Prognosen des Autors schätzen wir 40.

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DN-Jahresbericht 2019, Tabelle 1; Patientenzahl/Arzt unbekannt, basierend auf Prognosen des Autors schätzen wir 40.

Fixkosten

Fremdkapitalzinsen

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23238

Euro/Jahr

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Erläuterung: DN-Jahresbericht 2019, Tabelle 1; Patientenzahl/Arzt unbekannt, basierend auf Prognosen des Autors schätzen wir 40.

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Fixkosten

Geringwertige Wirtschaftsgüter (GWG)

Category Icon

1319

Euro/Jahr

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Fixkosten

Kalk. EK-Zins

Category Icon

14117

Euro/Jahr

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Fixkosten

Kraftfahrzeugkosten

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2392

Euro/Jahr

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Fixkosten

Miete Geräte

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12513

Euro/Jahr

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Fixkosten

Miete Praxisräume

Category Icon

95313

Euro/Jahr

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Fixkosten

Sonstige Kosten

Category Icon

136412

Euro/Jahr

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Fixkosten

Versicherungskosten

Category Icon

4025

Euro/Jahr

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DN-Jahresbericht 2019, Tabelle 1; Patientenzahl/Arzt unbekannt, basierend auf Prognosen des Autors schätzen wir 40.

Materialkosten

Materialkosten APD (gerundet)

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15000

Euro/Jahr

Reference Icon

Erläuterung: Branchenüblicher Wert

Kommentar-Icon Kommentar

Branchenüblicher Wert

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