Version: 1.3.0
Testen Sie die Wirtschaftlichkeit der Peritonealdialyse – individuell für Ihr Szenario
HD‑Patienten
108
/120
PD‑Patienten
12
/120
Ersparnis / Jahr
10
%
≈71.5k
€
Vergleich der Wirtschaftlichkeit zwischen 0% PD-Anteil (= 100% HD-Anteil) und
Legende: = Peritonealdialyse-Effekt, = Kostenpunkte bei einem reinen Hämodialyse-Therapieangebot, Δ = Differenz durch Peritonealdialysetherapie
PD HD
Testen Sie die Wirtschaftlichkeit der Peritonealdialyse – individuell für Ihr Szenario
HD‑Patienten
108
/120
PD‑Patienten
12
/120
Ersparnis / Jahr
10
%
≈71.5k
€
Erläuterung und Kontext
Die höheren Materialkosten der Peritonealdialyse sorgen oft für Bedenken hinsichtlich der Gesamtkosten. Unser Kostenrechner bietet Ihnen eine transparente Übersicht über Kosten und Einsparungspotenziale eines PD-Programms. Die Berechnungen basieren auf publizierten Daten und durchschnittlichen Kostenwerten. Für eine individuelle Kalkulation mit Ihren spezifischen Zahlen können Sie sich direkt an Fresenius Medical Care wenden.
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Dank geringer Investitionskosten ist der Start schnell refinanziert.
Ersparnis / Jahr
71.5k
€
Investitionskosten
8.5k
€
Refinanziert nach
1
Monat
Schätzung der benötigten Investitionskosten bei einem Peritonealdialyse-Therapieangebot für 12 (neue) Patienten. Säulen besonders kleiner Werte verlieren im Sinne der Lesbarkeit ihre Größenrelation. Für
weitere Infos die Graphen anklicken.
Legende: = geschätzte Investitionskosten für ein
PD-Therapieangebot,
= Kostenvorteil durch SKIP-SH
angewandt (bitte klicken, falls ihre Praxis außerhalb von Schleswig-Holstein liegt.)
PD HD
Dank geringer Investitionskosten ist der Start schnell refinanziert.
Ersparnis / Jahr
71.5k
€
Investitionskosten
8.5k
€
Refinanziert nach
1
Monat
Erläuterung und Kontext
Der Aufbau eines erfolgreichen PD-Programms erfordert initiale Investitionen. Mit unserem Investitionsrechner können Sie die notwendigen Aufwendungen für Ihr Zentrum ermitteln. Als SKIP-SH Team unterstützen wir Sie beim Aufbau eines patientenorientierten PD-Programms in Schleswig-Holstein. Detaillierte Erläuterungen zu allen Berechnungsgrundlagen finden Sie im nächsten Abschnitt.
Die nächsten Schritte
- Kontaktieren Sie Fresenius Medical Care, um offene Fragen zu klären und benötigte Materialien zu erhalten.
- Fördern Sie die Expertise Ihres Teams durch Schulungen und Hospitationen der SKIP-SH, um Sicherheit und Kompetenz in der Peritonealdialyse aufzubauen.
- Etablieren Sie Standards und Abläufe für die Therapie Ihrer Patienten (Rufdienste, Urlaubsbetreuung, Notfallabläufe), z.B. nach ISPD Richtlinien.
- Erweitern Sie vorhanden Untersuchungsräume oder Dialyseplätze, um die verschiedenen Formen der Peritonealdialyse patientenorientiert anzubieten.
- Nutzen Sie das Infoportal von SKIP-SH, um Patienten und Angehörigen die
Möglichkeiten der Peritonealdialyse verständlich und vertrauensbildend zu vermitteln.
- Ergänzen Sie ggf. Ihre digitale Verwaltung, zum Beispiel durch PatientOnLine, um den Therapieverlauf Ihrer Patienten im Blick zu behalten.
- Machen Sie vom umfassenden Serviceangebot der SKIP-SH im Alltag der Peritonealdialyse in Ihre Praxis gebrauch, zum Beispiel für einen schnellen Termin zum Katheter legen.
- Nehmen Sie unser Berechnungstool und das
Informationsangebot von SKIP-SH , in Gespräche mit Fachkollegen, um auf
medizinische wie wirtschaftliche Vorteile von Peritonealdialyse hinzuweisen.
Übrigens: Wenn Sie12Patienten eine PD-Therapie ermöglichen, werden etwa 78014€/Jahr Transportkosten eingespart.
Handlungsempfehlungen
Wie der Start gelingt
Wenn auch Sie daran interessiert sind, Peritonealdialyse in Ihrer Praxis oder Ihrem Zentrum anzubieten, finden Sie hier die typischen nächsten Schritte für einen gelungenen Start. Als erstes sollten Sie sich mit offenen Fragen an Ihren Ansprechpartner bei Fresenius Medical Care, oder an das Team von SKIP-SH wenden. Beide konnten bereits vielen Praxis-Teams bei der Einführung helfen und kennen die typischen Herausforderungen.
Haben Sie bereits eine Patientin oder einen Patienten im Sinn, für den die Peritonealdialyse
(PD) mehr Freiheit und eine Steigerung der Lebensqualität versprechen würde? Für Deutschland
wird der Anteil geeigneter Dialysepatienten für ein Heimdialyseverfahren auf ⅓ geschätzt,
wovon sich etwa ¼ nach einer ausreichenden Aufklärung dafür entscheiden würden (Quelle 1, Quelle 2). Um diese Patienten zu identifizieren, ist ein gründliches Screening
erforderlich. Dabei sollte ein besonderes Augenmerk auf den kognitiven Status, die Motorik,
das soziale Umfeld sowie den zu erwartenden Krankheitsverlauf gelegt werden. Sollten sich
dabeizeigen, können diese frühzeitig adressiert und entsprechende Unterstützung geplant werden.
Ideal für die Therapie sind meist junge Patientinnen und Patienten mit wenigen Komorbiditäten,
doch kann auch älteren Patientinnen und Patienten mit etwas Unterstützung oft eine
Peritonealdialyse zu Hause ermöglicht werden.
Um in einem Aufklärungsgespräch die gemeinsame Entscheidungsfindung zu erleichtern, sollten folgende
Aspekte der PD-Therapie besprochen werden:
- Der Wunsch der Patientin oder des Patienten nach zeitlicher Therapiefreiheit
- Der Wunsch und das Empowerment zur eigenständigen Mitarbeit an der Therapie
- Die Vor- und Nachteile der verschiedenen Dialysemodalitäten: kontinuierliche ambulante PD (CAPD), automatisierte PD (APD bzw. CCPD), intermittierende PD (IPD)
- Die Notwendige Unterstützung für die Durchführung der Therapie
Welche Ressourcen werden auf Seiten der Praxis benötigt?
Für eine angemessene Betreuung der Peritonealdialyse-Patienten, sollte ein Kernteam aus zumindest
zwei Fachkräften (fort-)gebildet werden. Verbinden Sie diese neue Rolle mit Vorteilen für Ihr viel
beschäftigtes Personal. Nutzen Sie die Gelegenheit zur Anerkennung besonderer Leistung und bieten
Sie die Fortbildung als bezahlte Weiterqualifikation in der persönlichen Laufbahn, auch mit Ausblick
auf eine Gehaltserhöhung an. Letztlich soll die Einführung der PD-Therapie nicht nur Ihren Patienten,
sondern auch Ihrem Personal mehr Freiheit geben. Zwar ist die Aufbauphase mit einem Mehraufwand
verbunden, langfristig wird er sich jedoch für alle Beteiligten positiv auswirken. Und der Schlüssel
für diese Anfangsphase wird Ihr motiviertes Team sein.
Im nächsten Schritt sollten Sie auch Ihr restliches Praxisteam an Bord holen und durch Ihr Kernteam zumindest in den Grundlagen schulen lassen. Dies entlastet Ihr Kernteam und fördert ein breites Verständnis für die Therapie in der gesamten Praxis. Ein Basisverständnis kann meist in kurzer Zeit durch praktische Schulungen oder VR-basierte Trainings erworben werden. Nach einem Training von zwei bis drei Stunden sind Ihre Pflegekräfte in der Lage, die Therapie eigenständig durchzuführen. Für Ihr Kernteam sind meist weitere Fortbildungen und eine Hospitation in einem etablierten PD-Zentrum sinnvoll, um Sicherheit im Umgang mit Therapiekomplikationen zu erlangen und die Details des Managements von PD-Patienten kennenzulernen. Zudem empfehlen wir, eine feste PD-Sprechstunde zu etablieren und schnell mit wenigstens drei bis fünf Patienten zu beginnen, um Routine zu etablieren und durch weiteres Wachstum die Positiveffekte des Therapieangebotes (v.a. langfristige Entlastung Ihres Personals) voll auszuschöpfen. Benötigen Ihre Patienten ambulante Unterstützung zur Anwendung der PD-Therapie, kann das Netzwerk für Assistierte Dialyse passende Dienste vermitteln.
Parallel zur Fortbildung Ihres Teams sollten Sie Behandlungsstandards und Prozessabläufe auf Ihren Betrieb anpassen. Denken Sie dabei an Heimpatientinnen und -patienten in Problemfällen Ansprechpartner zur Verfügung zu stellen. Vor allem für Patientinnen und Patienten, die die Therapie nachts als automatisierte Peritonealdialyse (APD) durchführen, ist eine Rufbereitschaft der Pflegekräfte wichtig, um kleinere Probleme schnell zu klären. Bereits vorhandene Rufdienststrukturen können hierfür genutzt, oder neue Strukturen aufgebaut werden. Um eine hohe Behandlungsqualität sicherzustellen, sollten systematisch Möglichkeiten geschaffen werden, relevante Komplikationen, wie Tunnelinfektionen oder Peritonitiden, zu dokumentieren. Für die Routineüberwachung der Therapie kann wahlweise eine klassische Dokumentation in Papierform, oder digitale Hilfsmittel, wie das kostenlose Tool für PD-Material-Bestellungen (mit eigener App für Ihre Patienten) sowie das Therapie-Management-Tool PatientOnLine genutzt werden. Diese machen es möglich, Materialbedarfe einfach zu verwalten, die Therapie der Patienten sicher im Blick zu behalten und bei Problemen frühzeitig einzugreifen.
Für den Betrieb Ihrer PD-Sprechstunde sind im Übrigen meist keine umfangreichen räumlichen Veränderungen notwendig. Ein separater Untersuchungsraum, in dem PET-Tests durchgeführt oder Dialysatproben entnommen werden können, reicht in der Regel aus. Für die Aufnahme eines Sprechstundenbetriebs sind neben einer Wärmeplatte, einem Infusionsständer und einer Waage oft keine größeren Investitionen erforderlich. Wenn Interesse daran besteht, auch die intermittierende Peritonealdialyse (IPD) im Zentrum anzubieten, werden hierfür entweder separate Räumlichkeiten, oder bereits genutzte Hämodialyseplätze benötigt. Augenmerk sollte darauf liegen, dass der Raum leicht zu reinigen ist und Luftbewegung im Sinne eines hygienischen Arbeitsumfeldes verhindert werden kann. Außerdem wird für die Behandlung ein Peritonealdialyse-Cycler benötigt. Bei Fragen zur benötigten Ausstattung empfiehlt sich die Kontaktaufnahme mit Ihrem regionalen Ansprechpartner von Fresenius Medical Care.
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Energiekosten
Strompreis
37.37
ct/kWh
Energiekosten
Stromverbrauch/Dialyse allein
2.2
kWh/Behandlung
Energiekosten
Wasseraufbereitung
3.1
kWh/Behandlung
Energiekosten
Wasserpreis
0.00195
Eur/L
Energiekosten
Wasserverbrauch/Dialyse
357
L
Erstattungspauschalen
Erstattungspauschale APD
22
Euro/Monat
Erläuterung: Erstattungspauschaulen
Erstattungspauschaulen
Erstattungspauschalen
Erstattungspauschale CAPD
23
Euro/Monat
Erläuterung: Erstattungspauschaulen
Erstattungspauschaulen
Fahrtkosten
Fahrtkosten PD
427.76
Euro/Jahr
Fahrtkosten
Fahrtkosten HD
6928.91
Euro/Jahr
Fixkosten
Abschreibungen
84897
Euro/Jahr
Erläuterung: DN-Jahresbericht 2019, Tabelle 1; Patientenzahl/Arzt unbekannt, basierend auf Prognosen des Autors schätzen wir 40.
DN-Jahresbericht 2019, Tabelle 1; Patientenzahl/Arzt unbekannt, basierend auf Prognosen des Autors schätzen wir 40.
Fixkosten
Fortbildungskosten
2894
Euro/Jahr
Erläuterung: DN-Jahresbericht 2019, Tabelle 1; Patientenzahl/Arzt unbekannt, basierend auf Prognosen des Autors schätzen wir 40.
DN-Jahresbericht 2019, Tabelle 1; Patientenzahl/Arzt unbekannt, basierend auf Prognosen des Autors schätzen wir 40.
Fixkosten
Fremdkapitalzinsen
23238
Euro/Jahr
Erläuterung: DN-Jahresbericht 2019, Tabelle 1; Patientenzahl/Arzt unbekannt, basierend auf Prognosen des Autors schätzen wir 40.
DN-Jahresbericht 2019, Tabelle 1; Patientenzahl/Arzt unbekannt, basierend auf Prognosen des Autors schätzen wir 40.
Fixkosten
Geringwertige Wirtschaftsgüter (GWG)
1319
Euro/Jahr
Erläuterung: DN-Jahresbericht 2019, Tabelle 1; Patientenzahl/Arzt unbekannt, basierend auf Prognosen des Autors schätzen wir 40.
DN-Jahresbericht 2019, Tabelle 1; Patientenzahl/Arzt unbekannt, basierend auf Prognosen des Autors schätzen wir 40.
Fixkosten
Kalk. EK-Zins
14117
Euro/Jahr
Erläuterung: DN-Jahresbericht 2019, Tabelle 1; Patientenzahl/Arzt unbekannt, basierend auf Prognosen des Autors schätzen wir 40.
DN-Jahresbericht 2019, Tabelle 1; Patientenzahl/Arzt unbekannt, basierend auf Prognosen des Autors schätzen wir 40.
Fixkosten
Kraftfahrzeugkosten
2392
Euro/Jahr
Erläuterung: DN-Jahresbericht 2019, Tabelle 1; Patientenzahl/Arzt unbekannt, basierend auf Prognosen des Autors schätzen wir 40.
DN-Jahresbericht 2019, Tabelle 1; Patientenzahl/Arzt unbekannt, basierend auf Prognosen des Autors schätzen wir 40.
Fixkosten
Miete Geräte
12513
Euro/Jahr
Erläuterung: DN-Jahresbericht 2019, Tabelle 1; Patientenzahl/Arzt unbekannt, basierend auf Prognosen des Autors schätzen wir 40.
DN-Jahresbericht 2019, Tabelle 1; Patientenzahl/Arzt unbekannt, basierend auf Prognosen des Autors schätzen wir 40.
Fixkosten
Miete Praxisräume
95313
Euro/Jahr
Erläuterung: DN-Jahresbericht 2019, Tabelle 1; Patientenzahl/Arzt unbekannt, basierend auf Prognosen des Autors schätzen wir 40.
DN-Jahresbericht 2019, Tabelle 1; Patientenzahl/Arzt unbekannt, basierend auf Prognosen des Autors schätzen wir 40.
Fixkosten
Sonstige Kosten
136412
Euro/Jahr
Erläuterung: DN-Jahresbericht 2019, Tabelle 1; Patientenzahl/Arzt unbekannt, basierend auf Prognosen des Autors schätzen wir 40.
DN-Jahresbericht 2019, Tabelle 1; Patientenzahl/Arzt unbekannt, basierend auf Prognosen des Autors schätzen wir 40.
Fixkosten
Versicherungskosten
4025
Euro/Jahr
Erläuterung: DN-Jahresbericht 2019, Tabelle 1; Patientenzahl/Arzt unbekannt, basierend auf Prognosen des Autors schätzen wir 40.
DN-Jahresbericht 2019, Tabelle 1; Patientenzahl/Arzt unbekannt, basierend auf Prognosen des Autors schätzen wir 40.
Materialkosten
Materialkosten APD (gerundet)
15000
Euro/Jahr
Erläuterung: Branchenüblicher Wert
Branchenüblicher Wert